Methoden

Die Reports und Berichte von commsLAB basieren primär auf einer kontinuierlichen Inhaltsanalyse ausgewählter Leitmedien (on- und offline-Kanäle). Das Mediensample wird dabei in jedem Projekt bedürfnisgerecht zusammengestellt. commsLAB arbeitet in der Datenerfassung eng mit dem Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich zusammen, um eine Datenbasis zu gewährleisten, die aktuellen sozialwissenschaftlichen Qualitätsstandards entspricht.

Die Datenerhebung erfolgt mittels einer manuellen Inhaltsanalyse. Im Vergleich zu rein automatisierten Inhaltsanalyse wird dabei die Datenerfassung mehrheitlich von Personen vorgenommen, womit eine grössere Verlässlichkeit und eine tiefere Fehlerquote gewährleistet werden können. Ausschliesslich automatisierte Verfahren sind bis jetzt nicht in der Lage, die gleiche Qualität zu bieten.

Die ausgewählten Beiträge werden von geschulten Codiererinnen und Codierern nach wissenschaftlich abgeleiteten Konventionen codiert und durch automatisierte (Kontroll-)Verfahren unterstützt. Zur Sicherung einer validen, reliablen und intersubjektiv nachvollziehbaren Datengrundlage wird die Datenerfassung durch wissenschaftliche Qualitätssicherungsprozesse begleitet.

Befragungen und Social-Media

Anspruch von commsLAB ist aber, Unternehmen und Organisationen auch die systematische Integration bzw. die integrierte Analyse von medienbasierten Reputationsdaten, netzwerkgetriebenen Social-Media-Daten und umfragebasierten Stakeholder-Daten (z.B. Bevölkerung, Kunden) zu ermöglichen.

Deshalb bietet commsLAB eine integrierte Aufbereitung und Analyse der eigens erfassten Reputationsdaten mit den – bei den Unternehmen in der Regel bereits vorliegenden – Daten aus Social-Media und aus Stakeholder-Befragungen. Für eine zielgerichtete Umsetzung stehen via commsPORTAL massgeschneiderte Dashboards zur Verfügung.

Auf Wunsch übernimmt commsLAB auch die Erhebung von Social-Media-Daten und insbesondere die Durchführung von repräsentativen Bevölkerungsbefragungen. Damit wird sichergestellt, dass diese inhaltlich und methodisch an die medienbasierten Reputationsanalysen angebunden sind.

Sedimented Reputation Index® (SRI®)

Zentraler Indikator ist der von commsLAB AG und dem fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich entwickelten Sedimented Reputation Index® (SRI®). Der SRI® dient der Modellierung der historisch gewachsenen, im öffentlichen Gedächtnis verankerten Reputation und erlaubt die Darstellung von langfristigen, sedimentierten Entwicklungen.

Der SRI® folgt der Einsicht, dass Reputation nicht nur durch aktuelle Ereignisse definiert wird, sondern immer auch zu einem gewissen Grad und für bestimmte Zeit durch vergangene Ereignisse.

  • Der SRI® funktioniert damit in einer ähnlichen Logik wie ein Aktienkurs bzw. Börsenwert.
  • Die sedimentierte Resonanz ist ein Kriterium für die öffentliche Verankerung, ähnlich der Börsenkapitalisierung.
  • Reputationskorridore zeigen die realistisch erwartbaren Zielbereiche der Reputation einer Organisation.
  • Der SRI® erlaubt die zielgenaue Beschreibung der Reputationsdynamiken und verbindet diese mit den zentralen Issues (Reputationstreiber).

Reputationskonzept commsLAB / fög

Das Geheimnis des guten Rufes basiert auf der schwierigen Balance zwischen Anpassung, also dem Erfüllen der funktionalen und sozialen Erwartungen, und Abgrenzung, d.h. der authentischen Pflege einer eigenständigen Identität.

Die Abbildung zeigt das Reputationskonzept von commsLAB

Die Medienreputation (inkl. Social-Media) fokussiert vor allem auf die Erfüllung funktionaler und sozialer Erwartungen und lässt sich – anders das Bevölkerungsimage – auch rückwirkend und bis auf Tagesbasis eruieren.

Das Bevölkerungsimage ist vor allem ein Beliebtheitsmass und zeigt die expressive Stärke des Profils.